Veralteter Artikel:Linux ist nicht Windows

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Aktuelle Version vom 6. Januar 2011, 15:00 Uhr

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Inhaltsverzeichnis


1 Linux ist nicht Windows und Windows ist nicht Linux

Ach, das habe ich doch schon mal gelesen, Nein, dieser Text ist neu und nirgendwo abgeschrieben.

Er basiert aus 14 Jahren Erfahrung mit der Arbeit unter Linux-Betriebssystemen verschiedener Hersteller (Distributionen (was ist denn das?) nennt man diese, als Server im betrieblichen Umfeld und auch als Arbeitsstationen), Schulungen, in diversen Linux- und Linux-Anfänger-Foren und aus dem privaten Umfeld, wo ich den Einen oder Anderen von den Vorzügen von Linux überzeugen konnte.

1.1 Distributionen

Ja, genau, es gibt eben nicht ein Linux, sondern hunderte sog. Distributionen.

Das sind Linuxsysteme, die entweder von Firmen oder der Linux-Community zusammengestellt und vertrieben werden. Entweder kosten diese Geld, oder sie sind kostenlos.

Was man letztendlich verwendet, ist jedem selbst überlassen. Linux funktioniert fast überall in seinen Grundzügen gleich.


2 Dieser Text

“Linux ist nicht Windows“ ist etwas, was man sich gut merken und immer vor Augen halten sollte.

An dieser Stelle wird auch nicht beschrieben, wie man ein optimal getuntes Linuxsystem installiert und wie alles bis ins kleinste Detail funktioniert. Genauso wenig kann Anspruch Vollständigkeit erhoben werden, was Linux ist und kann. Es soll vielmehr eine Hilfestellung über all das, was ein Linuxanfänger wissen sollte, kurz und bündig und hoffentlich einfach verständlich, sein.

Und wir merken uns als erstes: „ich lese diesen Text aufmerksam bis zum Schluss, denn nur dann erhalte ich einen groben Überblick was ich bei der Installation von Linux beachten muss und was grundlegend anders als bei Windows ist.“


3 Problemlösungen im Terminal

Warum wird das an dieser Stelle erwähnt?

Die Funktionen unterscheiden sich grundlegend von Windows und oft steht die Lösung zwischen den Zeilen innerhalb einer Anleitung, deshalb aufmerksam lesen.

Da sich nicht alle Probleme mittels eines grafischen Programms unter Linux lösen lassen, jedoch durch die textorientierte Konsole oder eines textorientierten Programms, wird die Einarbeitung wohl durch das Lesen von Anleitungen und Beschreibungen erfolgen.

Im Internet gibt es fast für jedes Einbauproblem eine Anleitung oder eine Beschreibung, wie man es gelöst bekommt.

Nur finden muss man diese und dann auch aufmerksam lesen, da das Benutzen von Maschinenprogrammen und Konsolenbefehlen deren genaue Syntax voraussetzt und es nicht egal ist, ob man einen Parameter –e oder –E benutzt.


Wir merken uns: Wenn ich Linux zu verstehen lernen will, lese ich meine Anleitungen und Berichte aufmerksam durch und versuche, die Lösungswege nachzuvollziehen.

Oder würdest du dir zutrauen, jetzt in einen Jumbo einzusteigen und diesen auch gleich selbst fliegen? Wenn es schief gehen sollte wird es wohl kaum an dem Jumbo gelegen haben. ;-)


4 Ursprung von Linux

Linux schreibt sich nicht nur anders, kommt auch nicht aus Redmond, sondern basiert auf der Arbeit von tausenden von Entwicklern, die meinten, es besser machen zu müssen. In gewisser Weise ist es ihnen auch ganz gut gelungen.

Der Kernel, das Herzstück von Linux, stammt von Linus Torvalds und seinem Kernelteam, und die restlichen Tools rund um den Kernel aus den GNU-Programmen (textbasierend).

Erst diese Symbiose stellt das Kernsystem von Linux dar. Etwas, was auch mal erwähnt werden sollte, da Linux nicht von Grund auf als vollständiges Betriebssystem designt und letztendlich entwickelt wurde. Für den, der sich für die Entstehung von Linux interessiert, dürfte das Buch von Linus Torvalds ´just for fun´ interessant sein, in dem dies erfrischend von ihm beschrieben wurde.


5 Bedienung

Und natürlich bedient es sich auch anders.

Aber das dürfte für den eingefleischten Windows-Benutzer doch nichts neues sein, oder funktioniert Win 3.1 wie Win95, Win2000, XP oder etwa Vista?

Genau, alles funktioniert irgendwie anders. Also, für den gewohnten Windows-Umsteiger schon mal die erste Gemeinsamkeit bei einem neuen und etwas anderen Betriebssystem.

Bei Linux ist der grafische Teil des Betriebssytems vom eigentlichen textbasierten Linuxkern getrennt.

Linux funktioniert also auch ohne grafische Benutzeroberfläche und diese nennt man Konsole (oder Terminal, Shell, Bash – alles Synonyme).

5.1 Konsole und Root

Wir unterscheiden hierbei zwei Arten der Funktionen von Konsolen. Die Konsole eines normalen Benutzers, mit der er alle Daten bearbeiten kann, welche ihm durch das Rechtesystem zugewiesen wurden oder ihm direkt gehören, und der sogenannten Rootkonsole. Das ist die Konsole, von der aus alle Dateien im System bearbeitet werden können.

Rootkonsole deshalb, da der Herr über alles in einem Linuxsystem der User Root ist. Also praktisch wie unter Windows der Benutzer ´Administrator´.

Unter Linux ist es also wie bei Windows: Es gibt einen Benutzer, welcher im System alles das kann, was ein normaler Benutzer nicht kann.

Auch wenn die Mehrzahl der Windows-Benutzer immer mit einem Administrator-Account arbeitet - sie bräuchten dies eigentlich nicht für ihre tägliche Arbeit und unter Linux gewöhnen wir uns dies auch erst gar nicht an.

Unser Linuxsystem wird uns dafür mit Stabilität belohnen, da hierdurch die größte Sicherheit gewährleistet ist und wird.

5.2 Anti-Virus und Firewall

Es wird auch oft gefragt, ob man einen Virenscanner und eine Personal Firewall unter Linux benötigt.

Die eindeutige Antwort ist: „Eigentlich nein,“ Aber wenn du dich dadurch sicherer fühlst, dann installiere eine Firewall und einen Virenscanner. Und schaden kann das eh nicht. Zumindest ist ein Virenscanner anzuraten, wenn Dateien von oder zu einem Windows-System übertragen oder mit diesem ausgetauscht werden.

Die Installation eines Virenscanners ist fast genauso einfach wie unter Windows, wenn auch manchmal eine grafische Oberfläche zu dessen Bedienung fehlt. Also aufmerksam, wie du gelernt hast, die Installationsanleitung des Virenscanners und dessen Bedienung lesen.

Die Konfiguration einer Firewall erfordert etwas Verständnis über die technischen Zusammenhänge, aber gestaltet sich mittels der grafisch orientierten Programme Firestarter oder ´Guarddog´ ganz komfortabel.

Schaue nach ob eines der o.g. Programme für deine Distribution verfügbar ist und informiere dich mittels der Internetsuchmaschine deines Vertrauens über die Möglichkeiten und das Look & Feel dieser Anwendungen.


5.3 Rechtesystem

Was darf der Anwender und was nicht, das Rechtesystem unter Linux:


Es gibt unter Linux ein sog. Rechtesystem, welches genau regelt, was ein Benutzer mit einer Datei machen kann und was nicht.

Lesen, schreiben und ausführen von Programmen können auf Root, auf einen Benutzer oder auf eine Gruppe oder alle Benutzer einzeln beschränkt werden, und das ist grundlegend anders als bei Windows.

Deshalb informiere dich, wie das Rechtesystem von Linux funktioniert.

Unter Linux arbeitet man in der Regel mit einem normalen Benutzeraccount und nicht mit einem Rootaccount oder als Administrator wie unter Windows.

Da man gewisse Befehle nur als Root ausführen kann, informiere dich auch, wie du als normaler Benutzer Programme mit Rootrechten ausführen kannst ohne dich vom System ab- und wieder anzumelden, denn dies ist von Distribution zu Distribution unterschiedlich, da dies fast täglich bei der Arbeit mit dem System notwendig ist oder notwendig sein wird.


5.4 Die grafische Oberfläche

Den grafischen Teil nennt man X-Server oder einfach nur X oder X11.

X stellt die grundlegenden grafischen Funktionen zur Verfügung, welche zur Bildschirmausgabe bzw. zur Ansteuerung der Grafikkarte benötigt wird. X kümmert sich also nur um die Ausgabe auf einem Bildschirm (Punkte, Linien, Bildschirmauflösung und Bildwiederholfrequenz, Maussteuerung etc.).

Doch nicht genug, auf X setzen die sog. Windowmanager auf, d.h. unter X können verschiedene grafische Oberflächen installiert werden. Anders eben als bei Windows.

Und Linux wäre nicht Linux, wenn man sich hierbei nur für einen entscheiden müsste, nein, man kann verschiedene Window-Manager gleichzeitig installiert haben und einen beim Starten des Systems auswählen.

Und, jetzt kommt das Beste: Die verschiedenen Programme unter den einzelnen Window-Managern laufen auch unter einem anderen Window-Manager.

Man muss also nicht seine geliebte Oberfläche verlassen, um mit einem bestimmten Programm arbeiten zu wollen, was es eben nur unter einem anderen Window-Manager gibt. Verwirrend, aber das Verständnis kommt schnell, wenn du dich erst mal etwas mit Linux beschäftigt hast.

Diese Windo-Manager stellen dann die Icons und die Fensterdekorationen dar und alles, was sich so auf dem Monitor tut.

Design und Funktionalität der Bedienungsoberfläche und Technik sind also getrennt, nicht wie bei Windows starr verbunden.

Die häufigsten anzutreffenden Window-Manager sind Gnome, KDE, XFCE und Enlightenment.

Wenn du über irgendetwas mehr Infos haben möchtest, dann fragt mal deine Lieblings-suchmaschine, da es für jeden Window-Manager eine zentrale Homepage gibt, welche dich gezielt über diesen Window-Manager und dessen Programme informiert.

Da die Kommunikation zwischen den grafischen Komponenten auf Standardprotokollen basiert, ist es auch kein Problem, ein Programm auf einem PC im Internet zu starten und auszuführen und die Bildschirmausgabe irgendwo in der Welt auf einem anderen Monitor anzuzeigen, um mit dem Programm zu arbeiten. Das geht 1. kostenlos und 2. ohne Installation von zusätzlicher Software.

Linux (Unix) wurde für die Netzwerkbenutzung und Kommunikation konzipiert und bietet von Haus aus Programme und Funktionen, die unter Windows kaum möglich sind oder durch teure Zusatzsoftware zugekauft werden müssten.


Wir merken uns: Linux ist und funktioniert anders als Windows.


6 Vor der Installation

Die Installation ist mittlerweile komplett mit einem grafischen Interface (Benutzeroberfläche) ausgestattet und lässt sich somit für den geübten Windows-Benutzer einfach installieren.

Ich schreibe extra geübten Windows-Benutzer, denn der ungeübte Windowsbenutzer hätte selbst die größten Probleme bei der Neuinstallation seines Windows-PCs.

Also, Übung muss sein. Denn nur die Übung bringt die notwendige Sicherheit im Umgang mit einem Betriebssystem.

Noch ein Tipp am Anfang: Linux unterscheidet Groß- und Kleinschreibung! Bitte beachte dies bei der Eingabe von Befehlen und der Bearbeitung und der Suche nach Dateien.

Linux.txt und linux.txt sind zwei verschiedene Dateien, nicht wie unter Windows die Gleiche.


Wir merken uns: Um es zu beherrschen, muss ich üben (Musste ich ja bei Windows auch am Anfang, nichts neues also).

In Anfängerforen hört man immer wieder, dass die Installation häufig wiederholt werden musste und der PC abstürzt, bevor er das System installieren konnte.


6.1 Live-CD

Linux kannst du auch direkt von einer Live-CD aus auf deinem PC starten und betreiben. Schaue es dir in Ruhe an und probiere es aus, bedenke aber dabei, dass es natürlich von einer Live-CD etwas langsamer abläuft als ein installiertes System.

Dann kannst du dich, wenn es dir zusagen sollte, Linux auf deinem PC installieren. In der Regel nimmt keine Live CD, welche es eigentlich fast von allen großen Distributionen gibt, Veränderungen an deinem PC oder an Windows vor.


6.2 Installations-CDs

He, ein Tipp am Rande: Kopiere deine Windows-CD mal mit 56-facher Geschwindigkeit und versuche es anschließend zu installieren. Wenn du Glück hast, gehts, wenn nicht, dann geht es dir wie den Linux-Anfängern, welche sich ein Linux-ISO-Image so gebrannt haben, um es zu installieren und es ging nicht.

Genau, High Speed ist schön und gut, aber um ein Betriebssystem zu installieren, benötigen wir eine fehlerfreie Installationsquelle.

Wir merken uns:

Brenne dein Linux ISO Image mit maximal 4 facher Geschwindigkeit und du hast die besten Chancen dass die Installation von Linux gelingen wird.

Und denke auch mal daran, dass nicht alle CD- und DVD-Laufwerke gleich sind, wenn bei dir eine CD oder DVD läuft, heißt das nicht unbedingt, dass dies bei einem Freund (oder einem anderen Laufwerk) oder umgekehrt auch funktionieren muss.

Hast du vielleicht ja selbst schon festgestellt, dass eine CD oder DVD bei dir lief und auf einem anderen PC eben nicht. Wie bei Windows auch, also, eine erneute Gemeinsamkeit.

6.3 Die eigenen Hardware-Komponenten

Sinnvoll ist es auch, wenn man weiß, was so alles in seinem PC verbaut ist. Also, ermittle genau die Versionsnummern deiner Hardware: Soundkarte, Grafikkarte, Netzwerkkarte/WLAN-Adapter und Monitor.

Bei den heutigen Linux-Versionen ist es zwar nicht unbedingt notwendig, da bereits fast alles selbstständig erkannt wird, aber wie sagte schon Hausmeister Krause: „Sicher ist Sicher.“

Oft gibt es auch Probleme mit der vorhandenen und eingebauten Hardware, vor allem bei Laptops. Schaue mal nach, wie du vor dem Booten der CD deinem Linuxkernel folgende Parameter übergeben kannst, um einige Probleme bei der Installation zu vermeiden.

apm=off acpi=off noapic

Damit schaltet man das gesamte Powermanagement während der Installation ab. Hilft oft bei der Installation eines Laptops (auch bei einem normalen PC).


Wir merken uns: Was habe ich in meinem PC für Hardware.


7 Die erste Installation

So nun werfen wir die CD oder DVD ins Laufwerk und installieren mal.

Wenn du es richtig kompliziert machen willst, versuchst du am besten gleich einen WLAN - Zugang zum Internet einzurichten.

Wir merken uns: Zuerst einmal versuche ich das System mit wenig Aufwand zum Laufen zu bekommen.

Also schließe dich über deine Netzwerkkarte an deinen Router an und versuche nicht gleich das Komplizierteste bei der Installation zum Laufen zu bekommen. Dies gilt im Übrigen auch für andere externe Hardware wie Scanner, Drucker, da es hier manchmal zu Problemen kommt.

Bescheidenheit ist hier erst mal angesagt.

7.1 Wohin damit?

Schon das erste Problem: wohin?

In der Regel installieren die Hersteller von PCs (bzw. die Händler) Windows auf einer Partition und belegen gleich den ganzen freien Speicherplatz mit dessen Dateisystem, was bei Windows 2000, XP und Vista ntfs (new technology file system) sein dürfte.

Man bezeichnet das Dateisystem gerne als neu (new) - tja, obwohl es schon einige Jahre auf dem Buckel hat - Marketing eben.

Viele der Linux-Distributionen, liefern ein Programm mit, welches in der Lage ist, solch eine Partition zu verkleinern, um freien Platz zu schaffen, um Linux zu installieren.


Wir merken uns: Linux will meine geliebte Windows-Partition verkleinern.


7.2 Backup

Was sollte ich deshalb vorher tun? Genau, eine Datensicherung der wichtigsten Daten anlegen.

Entweder man kopiert die wichtigen privaten Daten auf CD, DVD oder ein externes Festplattenlaufwerk oder einen USB Stick. Besser noch, falls verfügbar, man legt sich ein sog. Festplattenimage an (dafür gibt es kostenlose und auch kommerzielle Programme) die das für einen erledigen.

Und falls dann nichts mehr gehen sollte, kann man einfach und bequem das alte Windows-System wieder so installieren, wie es vor der versuchten Installation einmal war.

Denn es erspart einem viel Ärger, Zeit und Nerven, wenn man weiss dass in einem unvorhersehbaren Fall mal nichts mehr auf der Platte sein sollte und man einfach nur sein Image zurück kopieren muss, um es wieder zum Laufen zu bringen.

Auch unter Windows kann sich mal eine Festplatte ins Nirvana verabschieden, dann hätte man, wenn man keine Datensicherung oder ein Image zur Hand hat, genau die gleichen Probleme, also Adrenalin pur.

Es muss nicht soweit kommen, wenn man sich regelmäßig ein Festplatten-Image anlegt oder eine Datensicherung der wichtigsten Daten erstellt.

Und glaube nicht, so eine Datensicherung sei nur für Warmduscher, es sei denn, der Indianer ist Schmerz gewohnt und die richtige Stimmung kommt erst dann auf, wenn alle Daten einmal weg sind: Alle Urlaubsbilder, Textdateien, E-Mails, Kontakte, Adressen, Videos, Bookmarks vom Browser, alle MP3s oder die letzte Steuererklärung, die man noch nicht ans Finanzamt gesendet hat.

Na, wird es dir schon heiß?

Sollte es aber, falls du bis jetzt keine Datensicherung vorgenommen hast.

Tipp am Rande: Wenn deine Daten über Jahrzehnte sicher sein sollen, nimm keine normalen CDs und DVDs oder CDRWs, sondern DVD RAM. Etwas googlen und man weiß, warum.

Vorausgesetzt, dein DVD-Brenner kann DVD RAM beschreiben und lesen (das sollte aber heute nix exotisches mehr sein).


8 Festplatte und Partitionen

Nächstes Problem: Da steht nix von Laufwerk C: (und Laufwerk D: etc.)!

Genau, wir hatten ja gelernt, dass Linux eben anders ist und anders funktioniert. Lange Rede, kurzer Sinn, das Laufwerk C: wäre unter Linux in der Regel:

/dev/hda1

hda ist die erste Festplatte (bei SCSI, SATA und externen USB nennt sich dass dann sda) welche sich am ersten Strang des Festplatteninterfaces befindet. Ein IDE-System hat in der Regel 2 Stränge an die man je 2 Laufwerke anschließen kann.

hda1 wäre die erste Partition dieser ersten Festplatte.

Ja, genau, zur Installation von Linux benötigst du eine weitere und freie Partition, um dies neben Windows zu installieren (Wenn du allerdings Linux alleine auf einer Festplatte betreiben willst, dann wähle bei der Installation ganzes oder gesamtes Laufwerk benutzen aus).

Genauer gesagt benötigen wir 2 Partitionen: Eine für das Betriebssystem und eine für die sog. Swap-Partition. Die kennst du ja von Windows auch, dort nennt sich das Auslagerungsdatei und erfüllt denselben Zweck.

Nur, diese liegt nicht wie bei Windows auf dem Laufwerk C:, sondern wir spendieren dafür eine eigene Partition.

Wieder ein Tipp für Windows-Jünger: Will man Windows richtig tunen, gehört auch auf ein Windows-System eine eigene Partition für die Auslagerungsdatei.

Demnach könnte dann vor der Installation bzw. Formatierung dein System so aussehen:

/dev/hda1 = Windows
/dev/hda2 = Linux System
/dev/hda3 = Linux swap

Wir könnten auch das Homeverzeichnis der User auf eine extra Partition legen, aber mit der o.a. Aufteilung soll es das mal sein fürs Erste.

Noch ein Tipp, für die swap-Partition nimmt man in der Regel die doppelte Grösse des Arbeitsspeichers. Also bei 1 GByte Arbeitsspeicher nehmen wir 2 GByte swap-Partition.

Für die Linuxinstallation dürften so 20-30 GByte ausreichen (Ja, ich weiss, es müsste auch weniger tun, aber wir sind Großzügig und denken auch an die Zukunft ;-)).


Und wenn es nicht mehr reicht?

Tja, Linux ist so flexibel, dass man gewisse Verzeichnisse einfach auf eine andere Partition oder Festplatte auslagern kann, falls es mal knapp werden sollte, und das auch noch nachträglich.

Wenn du dich mal in dein Linux-System eingearbeitet hast, kannst du dich immer noch darüber informieren, welche Verzeichnisse man auf ein extra Laufwerk oder Partition auslagern kann.

Unsere weiteren Laufwerke wie z.B. eine weitere Festplatte, CD und DVD Laufwerke findet man unter den Bezeichnungen:

/dev/hdb
/dev/hdc
/dev/hdd

Da unter Linux jede Hardwarekomponente wie eine Datei verwaltet und angesprochen wird, finden wir die 'Laufwerke' in dem Verzeichnis

/dev/...

für Device, also schön merken.

Jeder Benutzer verfügt über sein eigenes Homeverzeichnis, welcher er unter

/home/Benutzername

findet. Konfigurationsdateien existieren Systemweit in dem Verzeichnis /etc oder imeigenen Homeverzeichnis in den so genannten .-Dateien. (Punkt-Dateien)


8.1 Dateien und Verzeichnisse

Wenn man einer Datei oder einem Verzeichnis einen '. (Punkt) voranstellt, werden diese normalerweise nicht angezeigt, sind also versteckte Dateien und Verzeichnisse. Hierzu findet man im Dateimanager auch immer unter Anzeige einen Menüeintrag, um auch die versteckten Dateien anzeigen zu lassen. Clever? Nein, eigentlich nicht, sondern diese Art der Benutzerfreundlichkeit spiegelt sich im gesamten Linux-System wieder. Du bist auch nicht an die 26 Laufwerksbuchstaben angewiesen, welche dir von Windows maximal nur zur Verfügung stehen.

Sondern du kannst deinen Partitionen und Laufwerken selbsterklärende Bezeichnungen geben wie Bilder, Videos, Texte, und Musik o.ä.


Praktisch, oder?


Die Funktionen, Programme, der Systemaufbau zeugen von einem in sich geschlossenen und durchdachten Konzept, welches einem erst durch die Erfahrung im Laufe der Zeit schlüssig wird und komfortabel erscheint. Also sei gespannt, was dich so alles erwartet unter Linux.

Da, wo bei Windows die grafische Benutzeroberfläche und die sog. Konsole versagt, oder den Benutzer einschränkt, steht diese dir unter Linux zur Fehlerbehebung zur Verfügung.


Wir merken uns: In der Regel verabschiede ich mich davon, bei einem Betriebssystemfehler mein Linux-System neu zu installieren. Das war bei Windows zwar so, aber unter Linux habe ich fast immer die Möglichkeit, auf der Konsole dem Fehler auf die Spur zu kommen und ihn zu beheben.

So, nun versucht mal, ein Linux-System auf eurem Computer zu installieren, da du ja jetzt bereits so einiges erfahren hast, was eigentlich bis zum lauffähigen System ausreichen sollte (nur für Ungeduldige, der Rest sollte dieses Dokument fertig lesen).


9 Nach der Installation

Versuche zuerst das System zum Laufen zu bekommen, also


Die Druckerinstallation und alle anderen Einstellungen würde ich persönlich erst dann vornehmen, wenn man ein lauffähiges Grundsystem auf seinem Computer installiert hat.

Dies gilt auch für WLAN und andere Systemkomponenten und Programme.


10 Programme

Ach ja, Programme. Wir lernen mal wieder was Neues.


Wir merken uns wieder: Programme heißen unter Linux Pakete. Und warum nun dies?


10.1 Pakete

Programme (Pakete) werden unter Linux für verschiedene Distributionen und in verschiedenen Formaten zur Verfügung gestellt und von sog. Paketmanagern (Paketverwaltung) installiert, in Form von z.B. rpm- oder deb-Pakten.

Bitte installiere für deine Linuxdistribution nur die Paketart und die Pakete, welche dafür auch geeignet sind und speziell auch für deine Version des Betriebssystems zur Verfügung gestellt werden.

Erkundige dich wie deine Paketverwaltung funktioniert, denn mittels dieser Programme kannst du bequem von der Konsole aus (oder über eine grafische Variante) Programme lokal oder direkt aus dem Internet heraus nachladen und automatisch installieren lassen, oder Programme deinstallieren.

Wie gewohnt von Windows her (setup.exe oder uninstall.exe), fast genauso und doch anders. Denn in der Regel lassen sich Linux-Programme komplett und ohne Spuren aus dem System wieder entfernen.

Es gibt zwar auch Programme, welche das eine in das andere Paketformat umwandeln können, mit Einschränkungen natürlich. Doch dies überlassen wir am Anfang den Spezialisten.

Ein System ist schnell zerschossen, wenn man versucht, inkompatible Software auf einem System zu installieren. Dies wäre so, wie wenn man versucht, ein Servicepack von Win2000 unter XP zu installieren. Dies würde auch keinen Sinn machen.


10.2 Programme kompilieren

Dann gibt es noch Quellpakete. Das sind Pakete, welche nur den reinen Quellcode beinhalten („Sourcen“), findet man in der Regel nicht unter Windows ;-). Da unter Windows („Closed Source“) alle Programme nur als direkt ausführbares Binärfile vorliegen, ohne dass der Quellcode des Programms mitgeliefert wird.

Diesen Quellcode muss man dann mittels eines Compilers und einiger lib´s (Library) selbst kompilieren, um das Programm nutzen zu können. Dies überlassen wir mal am Anfang wieder den Spezialisten. In der Regel ist es unnötig, Programme selber zu kompilieren.

Nur noch als Anmerkung: Das Kompilieren von Programmen kann einfach sein, kann aber auch, wegen der vorhandenen Abhängigkeiten zu anderen Programmen oder lib´s, zu einer Installationsorgie führen, welche manchmal ein zerstörtes Betriebssystem zur Folge haben kann.


10.3 Binärpakete

Neben den Pakten und dem Quellcode gibt es auch noch sog. Binärpakete (.bin).

Dies sind Pakete, welche so zusammengestellt wurden, dass man diese direkt installieren kann. Auch hierbei ist kein Quellcode vorhanden und es handelt sich in der Regel um Closed-Source-Programme.

Zum Starten eine Konsole (Terminal öffnen und in dem Verzeichnis des .bin-Files

./programmname.bin 

eingeben, Return drücken und das Programm müsste starten.


11 Der Internetzugang

Es gibt heute kaum noch Linux-Systeme, welche vollständig auf einer CD enthalten sind.

Zur Installation wird meistens bereits ein funktionierender Internetzugang nötig sein, da dieser evtl. zum Download von einigen (hundert) MByte eingerichtet sein muss.

Meistens wird dieser Internetzugang dazu benötigt, um länderspezifische Software und System-Komponeten zu installieren.

Also, habt ihr keinen schnellen Internetzugang, dann versucht erst einmal die Installation des System von der CD und installiert die landesspezifischen Komponenten dann erst nachträglich.


11.1 Router

Am einfachsten und sichersten wird es sein, wenn man über einen Router mit Switch-Funktionalität, DHCP und Firewall verfügt. Die Anwahlfunktion ins Internet wird dabei über den Router realisiert (den gibt es schon für ca. 50 Euro), und gleichzeitig erhält der PC die Informationen über seine zugewiesene IP-Adresse, seinen DNS-Server und seinen zuständigen Gateway-Rechner, über den er ins Internet gehen kann.

Hat man 2 oder mehr PCs in seinem privaten Netzwerk, so muss man keine manuellen Einstellungen an den PCs vornehmen, um mit denen ins Internet zu kommen.

Den PC mit dem Router verbinden, Browser starten und schon müsste, wenn alles im Router richtig eingestellt ist, man schnell eine funktionierende Verbindung haben.


11.1.1 Firewall

Die eingebaute Firewall im Router, naja nennt sich zwar so ist aber eigentlich keine richtige Firewall, sondern bedient sich des Konzeptes NAT (Network Adress Translation), sorgt also dafür, dass man auch von ungebetenen Gästen verschont bleibt.

Bei NAT wird praktisch der interne IP-Bereich des Netzwerkes mit seinen IP-Adressen so aufbereitet, dass die Anfragen der verschiedenen internen PCs nach außen hin nicht sichtbar sind und nur über die zugewiesene IP-Adresse ihres Internetproviders gesammelt ins Internet gehen können.

--------	Internetverbindung  -------------------  Router ------ --	PC 1
	zugewiesene IP des Providers			interne IP Adressen


Die zugewiesene IP-Adresse deines Internetproviders ist eine gültige IP-Adresse, mit der du dich im weltweiten Internet bewegen kannst.

Dein eigenes internes Homenetzwerk, welches sich hinter dem Router befindet, kannst du z.B. mit den IP-Adressen 192.168.xxx.xxx und der Netzwerkmaske 255.255.255.0 selbst zusammenstellen und diese Internet-Adressen werden auch nicht ins Internet geroutet d.h. sie finden nur intern bis zum Router ihre Verwendung.

Ich beschreibe hier mal nicht, wie man mit einem Modem oder mit ISDN ins Internet kommt, da DSL-Anschlüsse schon weiter verbreitet sind und den Rest nur einen kleinen Teil der Nutzer betreffen dürfte.

In der Regel verfügen die Linux-Distributionen über grafische Programme zur Einrichtung von Internetverbindungen (Modem, ISDN und DSL). So versuche zuerst über diese Hilfen eine Verbindung einzurichten und herzustellen.


12 Einrichtung des Internets

Wir merken uns: Zum Einrichten einer Internetverbindung benötige ich die Angaben meines Providers, um eine Verbindung herstellen zu können:

Also, suchen und diese Informationen vor der Installation zusammenstellen.


12.1 DSL-Zugang manuell einrichten

Wenn es kein grafisches Programm zur Konfiguration des DSL Anschlusses gibt, oder du hast mal Probleme mit dem Internetzugang, dann kannst du dies mittels des Programms

pppoeconf

( was soviel heißt wie point to point over ethernet und conf halt zum Konfigurieren) konfigurieren.

Programm also aufrufen und die Fragen beantworten, bzw. die Zugangskennungen und Passwörter sowie den Typ des DSL-Modems eingeben. Das DSL-Modem wird in der Regel bei eingestecktem Netzwerkkabel automatisch erkannt.

Aufgebaut wird eine Verbindung mittels des Befehls

pon dsl-provider

und eine Verbindungstrennung erfolgt mittels des Befehls

poff

Wenn das Betriebssystem nach der Installation mal läuft, was etwas dauern kann, kannst du dich dann erst mal mit diesem etwas beschäftigen und es kennen lernen.


13 Daemonen

Daemonen, sind keine Geister im herkömmlichen Sinne, sondern es sind Programme, welche im Hintergrund laufen und sich um alles Wichtige kümmern.

Hier mal die wichtigsten davon und was diese tun:

Hier mal eine Linkliste für Linuxanfänger um dich in das Betriebssystem etwas einzuarbeiten: Linkliste für Linuxanfänger aus dem Ubuntu-Forum


14 Programme

Hier mal eine kurze Zusammenstellung von Programmen welche so ähnlich auch unter Windows verfügbar sind:


Natürlich gibt es noch mehr und auch für Musik- und Videobearbeitung, Spiele und alles was man sonst noch so braucht, um seine digitalen Schätze zu bearbeiten und anzeigen zu lassen. Um eine ausführlichere Liste der gängigsten Programme unter Linux zu sehen, schaut euch diese Seite an: Programmübersicht.


15 Neugkeiten und Hilfeseiten

15.1 Neuigkeiten

Kaufe dir ab und zu mal eine Linuxzeitschrift und informiere dich, was so auf dem Markt verfügbar ist bzw. was es Neues aus der Linuxwelt gibt.

Gute Anlaufstellen findest du auch im Internet. Einfach mal die Suchmaschine deiner Anwahl anwerfen und nachschauen. Hilfe bekommst du für deine Distribution entweder beim Hersteller selbst, oder in einem Forum für deine Linuxdistribution, oder anderen allgemeinen Informations- und Hilfeseiten über Linux.


15.2 Verhalten in Online-Foren

Hier bekommst du unbürokratisch Hilfestellungen bei der Lösungen deiner Probleme. Ja, auch unter Linux gibt es die - wie bei Windows auch.

Wenn du dir verschiedene Foren angeschaut hast und dich für eines oder mehrere entschlossen hast, dann melde dich dort bitte an und trage deinen Daten in dein Profil ein:

Diese Angaben dienen den anderen Mitgliedern des Forums, um zu sehen, was du installiert hast und um zu wissen, ob sie dir eine Hilfestellungen geben können.

Achtung, Ironie: In einem Forum kannst du dich benehmen wie du willst und musst auch nicht auf deine Rechtschreibung und Satzstellung achten, die Teilnehmer des Forums können dann halt mal versuchen zu raten, was du eigentlich willst. Also immer schön um das Thema, um das es geht, herum reden und die anderen im Dunkeln stehen lassen und auch nicht vergessen, patzige Antworten zu geben.

Ja, wenn du so anfängst erhältst du in der Regel ein „rtfm“ und vielleicht sonst keine weiteren Kommentare. „Rtfm“, was ist das denn, ganz einfach: read the fucking manual

Dies wäre zwar nicht die feine englische Art auf ein Posting, so nennt sich deine Anfrage in einem Forum (oder Thread) zu antworten, aber warum sollen andere Menschen anders reagieren als du.


Wir merken uns:

Das macht sich auch in einem Chat (IRC) immer gut und wird alle freuen. Benimm dich also so, wie du erwartest, dass sich andere auch dir gegenüber benehmen.

Glaube es mir, es erspart dir viel Ärger und Nerven und wird, wenn du das o.a. beachtet hast, auch schnell zu einer Lösung deines Problems beitragen (wenn es sich lösen lässt).


16 Linux wieder loswerden/Probleme beim Windows-Start

Wenn du Linux wieder loswerden willst, oder dein Windows nach der Linux-Installation nicht mehr starten will oder kann und du es auch nicht mehr zum Laufen bekommst, hier die Lösung deines Problems.

Linux installiert im MBR (Master Boot Record) einen eigenen Bootloader (Grub oder Lilo). Mittels dieses Bootloaders hast du die Möglichkeit, beim Starten des PCs entweder Linux oder Windows auszuwählen. Es besteht auch die Möglichkeit, deinen Linuxbootloader auf einer Diskette zu installieren, ohne dass dabei der Windows-Bootloader zerstört wird, oder du startest dein Linux von einer Live CD aus über den Menüpunkt ´Linux von Partition´ oder ´installiertes System starten´ booten o.ä.


Wie du siehst, Linux ist da auch flexibel.


Es gibt zwar genug Lösungen, wie man beide Systeme wieder zum Laufen bringt, nur bei einem Anfänger kommt da oft Panik auf und es wird versucht, wild drauflos zu installieren, am besten Windows gleich neu und geflucht wird auch dabei, natürlich über Linux.

Wie bei jedem Fehler sollte man gelassen reagieren und sich genau überlegen was man gemacht hat und wie man es wieder zum Laufen bekommt. Hierbei ist besonnene Fehleranalyse angesagt und nicht hektische Rettungsversuche, welche dann oft doch nicht zum gewünschten Ergebnis führen.


Wir merken uns wieder: Im Falle eines Fehlers behalte ich einen ruhigen Kopf und versuche durch eine Fehleranalyse diesen zu erkennen und zu beheben.

Linux wäre nicht Linux wenn es sich nicht schnell auch wieder entfernen lassen würde.

Mittels des Programms Super Grub Disk bekommt man es zwar wieder hin, aber wenn du Linux loswerden willst, dann wie nachfolgend beschrieben.


16.1 Deinstallation

Vorausgesetzt, es existiert noch eine Windows-Partition, kannst du wie folgt vorgehen:

Entweder du hast eine alte DOS-Bootdiskette und ein Diskettenlaufwerk, dann bootest du von der Diskette und rufst folgenden Programm auf:

fdisk /mbr

Es wird dann ein neuer MBR (Master Boot Record) geschrieben, und wenn dein altes Windows noch intakt ist, müsste dies nach dem erneuten Einschalten des PC´s (Reboot) auch wieder starten.

Geschafft. Um es ganz loszuwerden musst du nun nur die Datenträgerverwaltung oder ein Partitionierungstool aufrufen und die Linux-Partitionen löschen. Fertig.

Oder du machst es gleich mit dem DOS Tool „fdisk“ und dort mit dem Punkt ´nicht-DOS-Partition löschen´.

Die zweite Möglichkeit bedeutet folgende Schritte:


Noch ein kleiner Tipp: Auf einer Festplatte kannst du max. 4 physikalische Partitionen anlegen.

Benötigst du mehr als diese 4 Partitionen so legst du eine erweiterte Partition an, in der du dann weitere logische Partitionen anlegen kannst.


17 Abschluss

So, das soll mal alles gewesen sein für den Anfang, wenn du neugierig auf mehr Linux und dich für die Distribution Ubuntu entschieden hast, wäre es schön, dich in unserem Forum begrüßen zu können: www.ubuntu-forum.de

18 Links


In diesem Sinn, viel Spaß mit dem neuen Betriebssystem

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