Firefox unter Linux+Windows

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Inhaltsverzeichnis

1 Allgemeines

In diesem Beitrag geht es darum, dass eine Firefox-Installation auf einem Windows-Betriebssystem und eine Firefox-Installation auf einem Linux-Betriebssystem (z.B. Ubuntu) auf ein gemeinsames Benutzerkonto (Benutzerprofil) zugreifen. Hierdurch kann zum Beispiel der aufwendige Import/Export enfallen, der zum Angleichen der unterschiedlichen Lesezeichen auf beiden Plattformen notwendig wäre. Das beschriebene Konfigurationsprinzip kann auch auf das E-Mail-Programm Thunderbird angewendet werden.

2 Voraussetzungen

3 Das Beispiel

Das hier behandelte Beispiel bedient sich einer 3. Partition (FAT32). Falls man es anders haben möchte, muss man die jeweiligen Stellen dann nur individuell anpassen. Bevor man das macht, muss man Firefox in beiden Betriebssystemen jeweils mindestens 1x gestartet haben, damit die Profilordner erstellt werden.

3.1 Dritte Partition

Name in

3.2 Windows-Partition

PfadWin1 C:\Dokumente und Einstellungen\user\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\profiles.ini

PfadWin2 C:\Dokumente und Einstellungen\user\Anwendungsdaten\Mozilla\Firefox\Profiles\v5itsf2l.default

3.3 Linux-Partition

PfadLinux1 /home/user/.mozilla/firefox/profiles.ini

PfadLinux2 /home/user/.mozilla/firefox/pvdz09go.default

4 Einrichten

Man erstellt auf der 3. Partition den Ordner Firefoxdaten. In diesen Ordner kopiert man nun den Ordner PfadWin2. Das sieht dann in Windows so aus:

D:\Firefoxdaten\v5itsf2l.default

Dann öffnet man die Datei profiles.ini in PfadWin1 und ändert die Datei wie folgt:

IsRelative=0 

Dadurch ist der Pfad nicht mehr relativ, sondern absolut.

Path=D:\Firefoxdaten\v5itsf2l.default

In diesem Ordner werden zukünftig von Windows aus alle Mails gelesen und gespeichert.

Als zweites öffnet man die Datei profiles.ini in PfadLinux1 und ändert die Datei wie folgt:

IsRelative=0 
Path=/media/daten/Firefoxdaten/v5itsf2l.default

Wie man sieht, ist es praktisch die gleiche Änderung wie im Windows-Bereich.


Nun benennt man zum Schluss zur Sicherheit noch die Ordner PfadWin1 und PfadLinux1 irgendwie um, damit die Firefox-Installationen nicht mehr darauf zugreifen können. Danach startet man den Firefox und testet das Ganze, speichert ein neues Lesezeichen, und schaut, ob es im jeweils anderen Betriebssystem vorhanden ist.


(Anmerkung: Die Suche nach der Datei profiles.ini in Ubuntu mit der Funktion "nach Dateien suchen..." führt zu keinem Ergebnis, da es sich um eine verborgene Systemdatei handelt. Man nutzt statt dessen das Menü "0rte" und wählt z.B. "persönlicher Ordner". Im Menü "Ansicht" kann nun die Option "verborgene Dateien anzeigen" aktiviert, und alle Verzeichnisse, die zur Datei profiles.ini führen, geöffnet werden.)

5 Links

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